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Robert Rechenauer Architekten

Hans-Sachs-Straße 6  80469 München  Telefon 089 236856‑0
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Frischer Wind

3 ⁄ 2021
Frischer Wind

Wir haben einen neuen Imperativ: die Nachhaltigkeit. Die Baugeschichte ist voll von Imperativen, jede Epoche hatte den ihren. In Traktaten und Manifesten forderten Architekten (…)

Die Lautschrift ist sicherlich das Komplexeste, was die menschliche Kultur hervor brachte: wenige Zeichen beschreiben und deuten die Welt. Dahinter steht die Sprache. Sprache bedeutet einerseits die Fähigkeit, wenige bestimmte Laute in nahezu unendlich vielen Kombinationen aneinanderzureihen. Andererseits das Vermögen, hinter dem Konstrukt eine verbindliche Aussage zu erkennen. Dass Sprechen und Verstehen funktionieren, verdanken wir einer Übereinkunft, die wir im Laufe unserer Evolution in einem kontinuierlichen Abstimmungsprozess trafen. Als Jäger und Sammler verbreiteten wir die Sprache über den gesamten Erdball, die dabei immer vielschichtiger und raffinierter wurde. Wortschatz und Syntax verfeinerten wir in Auseinandersetzung mit den Orten, wo wir uns…

9 ⁄ 2019
Schrift trifft Sprache

Die Lautschrift ist sicherlich das Komplexeste, was die menschliche Kultur hervor brachte: wenige Zeichen beschreiben und deuten die Welt (…)

Lemberg, eine Annäherung – Rezension

12 ⁄ 2017
Lemberg, eine Annäherung – Rezension

Städte kommen und vergehen, Lemberg ist geblieben; sogar der sprichwörtliche Stein auf dem anderen. Doch das Bild trügt, denn hinter den Steinen hat sich alles verändert (…)

Das Taufbecken – liebster liturgischer Ort

7 ⁄ 2016
Das Taufbecken – liebster liturgischer Ort

Die Taufe war im Mittelalter so bedeutend, dass dafür ein eigener Bautypus, das Baptisterium, geschaffen wurde (…)

Vom Kampf der Ambonen

7 ⁄ 2016
Vom Kampf der Ambonen

Der Zugang zum Wort gestaltete sich von Anfang an schwierig.Lange Zeit waren die Christen weder des Lesens noch des Schreibens mächtig (…)

Nehmen wir an, es gäbe ihn bereits, den ultimativen Konzertsaal für München: er läge am rechten Ort, hätte die richtige Architektur und brächte großartige Konzerte hervor. Wir besäßen dieses Meisterwerk und es wäre von solch „außergewöhnlichem universellem Wert“, dass die Weltgemeinschaft übereinkommt, dieses Stück Architektur in die „Liste der Welterbestätten" aufzunehmen. Hinter der Liste der „UNESCO-Welterbes“ steht ein völkerübergreifender Vertrag, in dem festgelegt ist, dass es ein gemeinsames weltweites Kulturerbe gibt. Das Besondere daran ist, dass darin nicht nur bestimmte Kulturstätten hervorgehoben und unter Schutz gestellt werden, sondern die Aussage, dass dieses Erbe nicht das Eigentum einer Einzelperson, einer juristischen Gesellschaft,…

5 ⁄ 2016
Konzertsaal von vorne gedacht

Nehmen wir an, es gäbe ihn bereits, den ultimativen Konzertsaal für München: er läge am rechten Ort, hätte die richtige Architektur und brächte großartige Konzerte hervor (…)

Der Altar – eines der ältesten Möbel

3 ⁄ 2016
Der Altar – eines der ältesten Möbel

Die ersten Christen hatten den Altar in Einzelteilen in den Raum gebracht. Ich kann mir gut vorstellen wie sie erst die Stipes - das Gestell - hereintrugen und (…)

Korinthisch – zu Abstrakt  ∕ zu Konkret

2 ⁄ 2016
Korinthisch – zu Abstrakt ∕ zu Konkret

1953 war - wenngleich in leicht veränderter Form - die Kuppel der St. Hedwig-Kathedrale wieder hergestellt. Seit 1773 hatte sie maßgeblich das Bild der Friedrichstadt in Berlin  (…)

Die Simeonskirche zieht weiter

1 ⁄ 2015
Die Simeonskirche zieht weiter

Die Kirchen waren einst der Stolz der ganzen Stadt. Sie gaben ihr ein Gesicht und so das unverwechselbare Aussehen. Keine andere Bauaufgabe erfuhr  (…)

Die geschlossene Büchse der Pandora

7 ⁄ 2014
Die geschlossene Büchse der Pandora

So wie sich die Nachkriegsgeneration keine wirkliche Vorstellung vom Sein in den Städten während des Zweiten Weltkriegs machen konnte (…)

Das barocke Prinzip vor Augen

5 ⁄ 2014
Das barocke Prinzip vor Augen

Nimmt der Ankommende seinen Weg nicht geradewegs in die gläserne Halle, sondern rechterhand in den steinernen Solitär, betritt er das Foyer (…)

Das architektonische Konzept als Namensgeber

5 ⁄ 2014
Das architektonische Konzept als Namensgeber

Grundlegend umgestaltet wurde das Gesamtareal der Universität Mozarteum am Mirabellplatz in Salzburg. Ganze Gebäudeteile wurden entkernt, und unter Berücksichtigung (…)

Wohl dem, den der Flug der Vögel im rechten Moment begleitet

4 ⁄ 2014
Wohl dem, den der Flug der Vögel im rechten Moment begleitet

Sabaudia – eine der letzten Stadtgründungen in Europa


3 ⁄ 2014
Sabaudia – eine der letzten Stadtgründungen in Europa


„Punkt und Linie zu Fläche“ führte die Kunst zu neuen Bildideen und die Architektur zu neuen Konzepten. Punkte und Linien bildeten dabei jedoch nicht nur die formalen Elemente eines neuen Stils (…)

Wie das Alte im Neuen weiter lebt

2 ⁄ 2014
Wie das Alte im Neuen weiter lebt

In der beinahe 400 Jahre alten Chronologie der Architekten, die für das Grundstück am Mirabellplatz geplant hatten, war Eugen Wörle der vorläufig vorletzte. (…)

Passagenwerk am Mirabellgarten

11 ⁄ 2013
Passagenwerk am Mirabellgarten

Der Begriff der Passage ist vieldeutig. Vieldeutig wird er verwendet und entsprechend unterschiedlich verstanden. Als Durchgang zwischen Häusern, Abschnitt eines Textes, Figur eines Musikwerks (…)

Podere 1413 – Authentisches Zeugnis des Ventennio

11 ⁄ 2013
Podere 1413 – Authentisches Zeugnis des Ventennio

Im Ventennio - dem von 1922 bis 1943 andauernden Zeitraum des Faschismus - erhob Italien territoriale Machtansprüche, die weit über die Grenzen Europas hinausreichten. Dabei bot das eigene Land Platz genug zum Leben.  (…)

Municipio – Schlüsselbau im Verständnis von zweitausend Jahren Stadtentwicklung

10 ⁄ 2013
Municipio – Schlüsselbau im Verständnis von zweitausend Jahren Stadtentwicklung

Der erste Luftangriff traf die Bürger von Terracina völlig unvorbereitet. Diejenigen, die den Tag überlebten, gedenken noch heute jenem 4. September 1943, dem Tag, an dem die alliierten Streitkräfte damit begannen (…)

Die Piazza del Municipio von Terracina - zweitausend Jahre städtebauliche Transformation

7 ⁄ 2013
Die Piazza del Municipio von Terracina - zweitausend Jahre städtebauliche Transformation

Einzigartig in ganz Italien ist die Piazza del Municipio in der Oberstadt von Terracina. Mehr als zweitausend Jahre Baugeschichte prägen ihr Erscheinungsbild. Solide Gesellenstücke und respektable Meisterwerke  (…)

Varianzen des Denkmalschutzes

5 ⁄ 2013
Varianzen des Denkmalschutzes

Gerne glaubt man, dass Paläste, allzumal barocke, frei gestanden sind. Der ehemalige Lodronsche Primogeniturpalast scheint dies auf den ersten Blick zu bestätigen. Doch der Anschein trügt (…)

Moderne Technologien in historisierendem Gewande

4 ⁄ 2013
Moderne Technologien in historisierendem Gewande

Anfang des 20. Jahrhunderts war das ehemalige Sebastianspital in Nürnberg nicht nur der steingewordene Ausdruck moderner Krankenpflege und kommunaler Versorgung (…)

Klimawandel

12 ⁄ 2012
Klimawandel

Die Temperaturen fallen, die Schneefälle nehmen zu, die Gletscher wachsen. Weltweit sinkt der Meeresspiegel, versunkene Küsten tauchen auf.  (…)

Das beredte Motiv der Loggia

10 ⁄ 2012
Das beredte Motiv der Loggia

Im Wechselspiel von innen und außen liegen die gestalterischen Qualitäten dieses archetypischen Architekturelements. Innen- und Außenraum begegnen hier einander. (…)

Warum bei der Weihe von St. Johann von Capistran der Ambo fehlte

2 ⁄ 2012
Warum bei der Weihe von St. Johann von Capistran der Ambo fehlte

Im zweiten Vatikanischen Konzil sprach sich die Katholische Kirche nicht nur für Religionsfreiheit aus, sondern beschloss auch eine neue Gottesdienstordnung. Im Kirchenbau hatte der Beschluss weit reichende Konsequenzen zur Folge (…)

Wo wandelten einst die Flaneure? Die Aicherpassage des Mozarteum 1978 – Bestandsanalyse Teil 3

1 ⁄ 2012
Wo wandelten einst die Flaneure? Die Aicherpassage des Mozarteum 1978 – Bestandsanalyse Teil 3

Ohne die Aicherpassage hätte man vieles erklären, noch verstehen und vielleicht sogar entschuldigen können. Doch mit der Aicherpassage wurde alles absurd (…)

Schießscharten am Mirabellgarten – Bestandsanalyse Teil 2

12 ⁄ 2011
Schießscharten am Mirabellgarten – Bestandsanalyse Teil 2

Es war einfach klar, dass die schlitzartigen als „Schießscharten“ bezeichneten Fenster verschwinden mussten. Dies wurde vom Mozarteum regelrecht eingefordert (…)

Geisterschiff Mozarteum 1978 – Bestandsanalyse Teil 1

12 ⁄ 2011
Geisterschiff Mozarteum 1978 – Bestandsanalyse Teil 1

Das Bild des Geisterschiffs gibt am besten den äußeren und inneren Zustand des Mozarteums um das Jahr 2002 wieder, jenem Zeitpunkt, als die Bundesimmobiliengesellschaft BIG den Wettbewerb  (…)

Hundertzehn Pianos für vierhundertzwanzig Betten

12 ⁄ 2011
Hundertzehn Pianos für vierhundertzwanzig Betten

Bett reihte sich an Bett, insgesamt vierhundertzwanzig Betten. Meist standen sich zwanzig solcher Betten beidseitig in einem Raum gegenüber. Aufgestellt in siebzehn Sälen und einundzwanzig Zimmern (…)

Vorgeschichte zum Mozarteum

11 ⁄ 2011
Vorgeschichte zum Mozarteum

Stattlich präsentierte sich einst der Lodronsche Primogeniturpalast in der barocken Neustadt von Salzburg. Weithin sichtbar überragte die geschlossene Kubatur die niedrige Nachbarbebauung (…)

Sick-Building-Syndrom in Salzburg

10 ⁄ 2011
Sick-Building-Syndrom in Salzburg

Am Anfang der Planung für das Neue Mozarteum stand ein „Giftskandal“. Und so eigenartig das klingen mag, der eigentliche Grund für diesen Skandal waren nicht giftige Baustoffe, sondern die Architektur (…)

Das Monogramm R

10 ⁄ 2011
Das Monogramm R

Das Monogramm ist ein Einzelbuchstabe, den Mönche, Künstler und Typografen über Jahrhunderte kunstvoll gestaltet haben. Als Wortzeichen wird es seit der Antike auf Monumenten, Urkunden und Schriften verwendet (…)